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Zeit am See Sailing Team
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Regattabericht ·

Ein Sieg, 153 Meter und Silber für die Saison

Ein Sieg über zwölf Stunden, gesegelt wie berechnet, die weiteste Strecke über die vollen 24 – und ein Silberbarren von 500 Gramm für Platz zwei unter 191 Booten.

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Die Mannschaft mit drei Pokalen am Steg, dahinter der Hafen

Ein Rekordfeld und ein Start um acht

Die 12- und die 24-Stunden-Regatta am 13. Juli waren die zweite Station der Long Distance Challenge 2024. Mit 206 Seglerinnen und Seglern auf 55 Booten meldete der Club einen neuen Teilnehmerrekord, ein Jahr zuvor waren es 187 gewesen. 38 Crews traten über zwölf Stunden an, 17 Boote nahmen die vollen 24 in Angriff. Gewertet wird die Strecke, gemessen in gerader Linie zwischen den Bojen und nach Yardstick umgerechnet.

Pünktlich um acht Uhr fiel der Startschuss vor dem Club. Statt des angesagten Regens gab es mehr Sonne als vorhergesagt, konstant warmes Wetter und eine leichte Brise.

35,831 Meilen in zwölf Stunden

An Bord der Liberté segelte Skipper Tobias Böckl mit einer internationalen, neunköpfigen Crew aus drei Clubs: Alexander Lausecker, Lukas Neumüller, Florian Gföllner, Benedikt Stärker, Anna Saletu, Alexander Steinleithner und Luis Wenger-Oehn von UYCAs und SCATT, dazu Chas Beek und Adam Bradly vom NHYC. Mit dieser Besetzung waren auf dem Attersee auch englische Kommandos zu hören.

Vom Start weg löste sich die Liberté vom Feld und lag die ganze Zeit in Führung. Nach zwölf Stunden standen 35,831 Meilen zu Buche, etwa 56 Kilometer. Der Vorsprung hielt auch in der Umrechnung: Sieg sowohl nach gesegelten als auch nach berechneten Meilen.

Die Liberté am Wind auf dem Attersee unter einer Gewitterfront, Segelnummer AUT 1

153 Meter

Als eines von 17 Booten segelte die Liberté weiter, durch eine kühle Sommernacht, in der der Wind so ruhig blieb wie am Tag. Mit rund 76 Meilen, etwa 140 Kilometern, legte kein anderes Boot eine größere Strecke zurück, und das brachte den Sieg in der Wertung für die weiteste Distanz.

Nach Yardstick umgerechnet lag aber das Jugendteam des Union-Yacht-Clubs Wolfgangsee um Lukas Eigenstuhler vorn, auf einer Global One Design, mit 153 Metern Vorsprung auf die Liberté. Auf 140 Kilometern sind das rund elf Zehntausendstel der Strecke: Die Länge eines Clubstegs entschied über den Sieg.

Die Liberté schräg von oben, dahinter das Ufer des Attersees mit einer Ortschaft

Die Lange Wettfahrt am 3. August

Den Abschluss der Serie bildete die 96. Lange Wettfahrt am 3. August, mit 122 Booten und 367 Seglerinnen und Seglern so vielen wie nie zuvor. Es blieb trocken; der Wind war meist schwach und kam aus allen Richtungen, auf dem See gab es zahlreiche windstille Stellen. Als erstes Boot kam August Schram mit der Quant 30 nach 4:01:47 Stunden ins Ziel, nach berechneter Zeit gewann Lukas Richter mit der 99 Jahre alten 35-m²-Rennklasse „Rakete“. Die Liberté beendete die Wettfahrt auf Platz 18 nach berechneter Zeit.

Die Liberté als kleiner Punkt auf dem Attersee unter einem breiten Wolkenband

Silber für die Saison

In der Jahreswertung der Long Distance Challenge, mit Platz 15 beim Attersee Grand Prix, Platz 1 bei den zwölf Stunden und Platz 18 bei der Langen Wettfahrt, kamen 942,4 Punkte zusammen. Gesamtsieger wurde Thomas Stelzl, belohnt mit einem Silberbarren von einem Kilogramm; die Liberté belegte Platz zwei unter 191 Booten und bekam 500 Gramm Silber. In unserer Ergebnisliste steht nur ein Jahr darüber: 2021, als dasselbe Boot die Wertung gewann, damals unter dem Namen Teekanne.

Die Zahlen dieses Berichts stammen aus zwei Berichten des UYCAs und aus der Endwertung der Serie.

Blick vom Vorschiff über den Attersee, Segler in der Ferne vor der Bergkette