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Zeit am See Sailing Team
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Regattabericht ·

Als die Liberté noch Teekanne hieß

Zwei Siege über die langen Distanzen, der Gesamtsieg der Serie — und ein Boot, das damals noch einen anderen Namen trug.

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Die Crew am Ausreiten, am Rumpf und im Großsegel der Schriftzug des Sponsors Teekanne© Gert Schmidleitner

Vier Wettfahrten, eine Wertung

Die Long Distance Challenge fasst die Langstreckenregatten des Union-Yacht-Clubs Attersee zu einer gemeinsamen Jahreswertung zusammen. 2021 fand sie zum sechsten Mal statt und bestand aus vier Wettfahrten: dem Attersee Grand Prix, der 12-Stunden-Regatta, den 24 Stunden vom Attersee und der Langen Wettfahrt. Mit 138 gewerteten Steuerleuten gilt die Challenge als größte Segel-Breitensportveranstaltung Österreichs.

Zwei Siege über die langen Distanzen

2021 segelten wir ganz nach oben. Nach Platz acht beim Grand Prix am 10. Juli folgten eine Woche später zwei Siege: bei der 12-Stunden-Regatta und bei den 24 Stunden vom Attersee. Damit stand der Gesamtsieg schon vor der Langen Wettfahrt fest. Am Ende waren es 1.232,2 Punkte, vor Johannes Fisch auf einer Dolphin 81 und Robert Höllermann auf einer K 30.

Mehrere Crewmitglieder weit außenbords über der Kante, das Boot hart am Wind© Gert Schmidleitner

Der Abschluss am 7. August

Den Schlusspunkt setzte die 93. Lange Wettfahrt mit 97 Booten und 220 Seglerinnen und Seglern. Um sieben Uhr früh fiel der Startschuss am Starterturm des UYCAs, in der Morgensonne lag der See fast spiegelglatt. Vor der Wendemarke in Burgau blieben einige Boote in der Flaute liegen, erst danach setzte langsam die Thermik ein, die am Attersee Rosenwind heißt.

Der Kurs führte über 34,2 Kilometer nach Burgau, weiter nach Kammer und zurück vor den Club. Das schnellste Boot nach gesegelter Zeit war das 18-Fuß-Skiff von Günther Zieher und seinen Söhnen Moritz und Felix, in 4:39:41 Stunden; den Burgau-Pokal nach berechneter Zeit gewann Alexander Wiesinger auf einer Akros. Für uns stand Platz 64 nach berechneter Zeit. In die Wertung ging er nicht ein: 2021 gab es erstmals ein Streichresultat, und die Serie war ohnehin entschieden.

Das Boot von vorn im Gegenlicht, die Mannschaft ausgereitet über der Bordwand© Irene Schanda

Ein anderer Name am Rumpf

Wer die Fotos von 2021 betrachtet, liest am Rumpf und im Großsegel einen Namen, der heute nicht mehr zu sehen ist: Damals trat die heutige Liberté, eine Libera A, unter dem Namen ihres Sponsors an — Teekanne.

Auf einer der Aufnahmen steht am Spinnaker allerdings schon „ZeitamSee.at“ — der Name, unter dem das Team heute segelt, im selben Bild wie der Sponsorschriftzug am Rumpf. Der Name ist ein anderer, das Boot dasselbe.

Das Boot am Wind vor den Hängen des Attersees, am Rumpf der Schriftzug Teekanne© Irene Schanda

Der älteste Eintrag ist der beste

In unserer Geschichte bei der Long Distance Challenge steht 2021 an erster Stelle — und ganz oben. In den Jahren danach kamen zweite Plätze, Siege in einzelnen Wettfahrten und 2024 der Staatsmeistertitel dazu; ein Gesamtsieg in der Long Distance Challenge ist bis heute nur dieser eine. Dass er noch unter dem Namen Teekanne errungen wurde, ändert nichts daran.

Die Zahlen dieses Berichts stammen aus dem Bericht von salzi.at zur 93. Langen Wettfahrt und aus der Endwertung der Serie.

Der weiße Spinnaker mit dem Schriftzug ZeitamSee.at unter blauem Himmel, im Großsegel das Logo von Teekanne